Ein vergessener Ort: Das KZ Ketschendorf für den "Fuchsbau"
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Die Geschichte des "Fuchsbaus" beginnt 1943 mit
der Errichtung eines Konzentrationslagers.
Südlich des damaligen Ortes Ketschendorf errichtet die SS ein
Außenlager des KZ Sachsenhausen in unmittelbarer Nähe der Reichsautobahn.
Die dort in 4 Baracken eingepferchten Menschen sind billige Arbeitskräfte.
Mit verschiedenen Arbeitskommandos werden im Gebiet um den Scharmützelsee Ausweichstellen der SS-Führung gebaut.
Das größte dieser Kommandos ist für den Bau einer großen unterirdischen Fernmeldeanlage, den "Fuchsbau", bestimmt.
In dem mit Stacheldraht umzäunten Lager waren bis April 1945 bis zu 1000 Mann verschiedener Nationen eingesperrt.
Die SS stellte den zivilen Baufirmen die Häftlinge aus dem KZ kostenlos zur Verfügung.
Ungezählt sind die Häftlinge, die bei der harten Arbeit im KZ umkamen.
Der ehemalige norwegische Häftling Odd Magnussen ( 1912-1976) schildert in seinem Buch "Vi Ventet" ausführlich das Leben und Sterben im einstigen KZ-Lager bei Fürstenwalde und
hat mit seinen detailreichen Zeichnungen den Bau der Bunkerröhren bis 1945 meisterhaft dokumentiert.
Die deutsche Ausgabe stammt von seinem Mithäftling Albrecht Eika (1922 - 2016).
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Heute befindet sich an der Stelle, wo sich das Eingangstor zum damaligen Außenlager Ketschendorf/Bad Saarow befand, ein Gedenkstein für die beim Bau umgekommenen Häftlinge mit dem Abbild des Lagerbereiches.
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