Der ca. 190m x 100m umfassende Bunkerkomplex "Fuchsbau" hier als animiertes 3D-Modell ohne Berücksichtigung seiner Erdüberdeckung.

Die Farbgebung verdeutlicht die einzelnen Ausbauphasen:
Die Bunkerreste von 1945 sind braun, die Vergrößerung von 1960 grau bzw. grün, sowie die Erweiterung von 1978 hier orange dargestellt.
Zeittafel zur Fuchsbau-Geschichte
1943-Errichtung eines KZ zum Bau eines Bunkers für die SS

1944-Betrieb des Bunkers "Fuchsbau" als Nachrichtenzentrale der SS

1945-Bunker wird geplündert,gesprengt und bleibt offen

1960-Freilegung der Bunkerruine und Erweiterungsbauten für den Luftschutz der DDR

1962-Übertragungsstelle der Post geht in Betrieb und der Bunker wird Zentraler Wechselgefechtsstand der Luftverteidigung der NVA mit der Tarnbezeichnung "Prüfstelle" und Oberstleutnant Heider als Leiter.

1975-Beginn der Erweiterungsabeiten

1977-Fertigstellung des Neubaus und Einbau des automatisierten Führungssystems durch sowjetische Spezialisten

1978-Beginn der Arbeit des ZGS-14 im diensthabenden System der LSK/LV mit Oberst Schmidt als Leiter FBZ

1990-Übergabe durch NVA-Oberst Jedmin an die Bundeswehr und Oberstleutnant Lucas als neuen Leiter

1995-Totalverschluß der Bauwerke

2005-Öffnung der Bunkeranlage und Nutzung als Museum

2009-Verkauf der Anlage an einen Privatmann
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