. . . geheime Ausgänge des "Fuchsbaus" ? ? ?
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Wer schon mal das Gelände rings um die Bunkeranlagen betreten hat,wird mehrere solcher Schächte
aus Beton entdeckt haben und hier geheime Ausgänge des "Fuchsbaus" vermuten,die in alten Bergbau-
stollen verlaufen könnten.
Tatsächlich verläuft ein mächtiger Stollen östlich der Bunker unter dem Gebäude TO-19 hindurch.
Diese zum Teil über 100 Jahre alten Gänge sind mit Holzstempel abgesichert gewesen, die inzwischen
vermoderten.
So kam es dort 1979 zu mehreren Stolleneinbrüchen mit über 10m tiefen Trichtern.
Im Giebel und in der Fundamentplatte des TO-19 entstand ein langer Riss und das Gebäude
mußte für vier Jahre geräumt werden.
In dieser Zeit wurde der Reststollen vom Bergamt Cottbus mit Hochofenasche
verfüllt und die Risse im Giebel zur Kontrolle mit Gipsplomben versehen.
Einen Zugang zu dem in 12m Tiefe liegenden Stollen hat es hier allerdings nicht gegeben.
Die Gerüchteküche jedenfalls brodelte und es wurde dann von weitläufigen Tunnelsystemen bis in
die umliegenden Ortschaften geredet.
Unterstützt wurde das alles noch durch die unter größter Geheimhaltung von NVA-Bausoldaten
ausgeführten Grabungen für die unterirdischen Elektroenergie- und Fernmeldekabel, sowie die bis zum Petersdorfer See verlaufende Kanalisation für das verbrauchte Kühlwasser.

Die Legenden von geheimen unterirdischen Tunneln aus der Kriegszeit, die bis an den Bunker heranführen sollen, bestehen hartnäckig weiter.
Doch bis zum heutigen Tag wurden noch keine gefunden.
Um das Rätsel auf dem obigen Bild zu lösen: Der mit einer Stahlluke verschlossene Schacht ist
leider nur einer von 10 Tiefbrunnen, die das Kühlwasser für das Schutzbauwerk lieferten.
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